Einzelkämpfer?

“We can either perpetuate a society based on competition where
some win and some lose, or we can work toward a society based
on cooperation, where winning and losing become irrelevant.” Anne Bishop

Das Camp geht weiter

Am Montag, dem 19.05. um 10:00 Uhr wird es wieder aufgebaut.
Es soll weiterhin ein Freiraum für Workshops, Gespräche, Diskussionen, spontane Aktionen, gemeinsames Kochen und vieles mehr sein. Neben mobilisierenden Effekt, den wir hoffentlich durch das Camp und die vier Infopunkte auslösen, können wir die Zeit zudem nutzen, um uns kennenzulernen, Spaß zu haben und Auseinandersetzungen über grundsätzliche Fragen des politischen Handelns zu führen, die über Orga-Kram und Hochschulpolitik hinausgehen. Und das bei tollem Wetter, Grillen, Musik und netter Atmosphäre!
Das kann aber nur mit ganz vielen Menschen funktionieren, die Lust haben, sich einzubringen und diesen Freiraum mitzugestalten. Packt also Zelte, Isomatten, Schlafsäcke, Spiele, Musikinstrumente, Bastelmaterial, mögliche Diskussionstexte, ganz viele Ideen und Lust ein und kommt am Montag in den Innenhof der Silberlaube, wo wir das Camp aufbauen werden. Dafür treffen wir uns um 10.00 Uhr beim ASTA und es wäre toll, wenn ganz viele Menschen mithelfen würden!

Auf eine weitere schöne, bewegte, kreative und subversive Woche!!!

Der Protest ist zu elitär?!

Einige wenige zeigen die Zähne. Das mag dazu verleiten, den eigenen Maulkorb erst recht zu pflegen. An dieser Stelle soll das ein Ende haben! Wir sitzen alle im selben Boot- also lasst uns dem Einzelkämpferdasein ein Ende machen! Die protestierenden Studenten haben bereits Forderungen aufgestellt, aber Du weißt noch gar nicht, ob und warum sich etwas ändern soll? Informier Dich und bring Dich ein! Dein Widerspruch und Deine Erfahrungen sind wichtig!
Der Vorwurf die aufgestellten Forderungen repräsentierten nur eine Einzelmeinung, lässt sich nicht ausräumen, solange Du Dich nicht an der Diskussion beteiligst! Also nutze hier die Gelegenheit, Deine Meinung und Kritik einzubringen. Du bist gefragt!

Wie willst Du studieren?! Wie willst Du leben?!

In der rechten Spalte findest Du einen Link zum Forum. Verhandelt wird außerdem weiterhin über die Verteiler fu-aktionstag@yahoogroups.de und osi-protest@yahoogroups.de. Berichte zur Aktionswoche und zum Camp findest Du auch unter freie-bildung-berlin.de. Eine Linksammlung zum Thema und ausführliche Infos findest Du unter fuwatch.wordpress.com.

Bildungsblockaden Einreißen!

In den letzten Jahren setzten der Berliner Senat und die Präsidien der diversen Berliner Universitäten eine Reihe von Maßnahmen durch, die die Situation an den Hochschulen und Fachhochschulen immer prekärer werden ließen. Die zunehmende Verschulung der Studiengänge führt zu einem immer größer werdenden Leistungsdruck, der durch diverse Zwangsmaßnahmen noch verstärkt wird, während freies, selbstbestimmtes und kritisches Studieren unmöglich gemacht wird. Bibliotheken und ganze Fachbereiche werden aufgrund einer rigiden Sparpolitik, die allein auf „Effizienz“ ausgerichtet ist, geschlossen, während viel Geld für teure Neubauten und Imagekampagnen ausgegeben wird. Bildung ist vollends zur Ware geworden, die sich zunehmend nur noch die Meistbietenden leisten können.
Um gegen die Umstrukturierungen im Bildungssystem vorzugehen, ruft das Aktionsplenum der FU alle Berliner Studierenden zu einem Berlin-weiten Streik- und Protesttag am 22. Mai um 11 Uhr auf dem Potsdamer Platz auf.

Bildung für alle –
sofort und umsonst!

Die ausführlichen Forderungen

…einiger Aktionsplenumsbeteiligter, Protestbegeisterter und zufällig beteiligter Otto-Normal-Kommilitonen finden sich hier:

freie Bildung für alle, damit insbesondere
o keine Privatisierung und kein Outsourcing im Bildungssektor
o Abschaffung von Zugangsbeschränkungen wie etwa dem NC
o keine Schul- und Studiengebühren jeglicher Art
die Demokratisierung der Hochschulen, damit insbesondere
o Viertelparität in allen Gremien
o Studierendenvertretungen im Präsidium und den Dekanaten
die Selbstbestimmung im Studium, damit insbesondere
o Verlängerung des BA von 3 auf 4 Jahre
o freier Masterzugang
o Flexibilisierung der Studienverlaufspläne
o Abschaffung von Überwachungsinstrumenten wie Anwesenheitslisten, Campus Management, Zwangsberatungen, u.ä.
o freie ABV-Wahl aus dem kompletten Studienangebot
die Trennung von Wirtschaft und Wissenschaft, damit insbesondere
o keine Scheuklappenwissenschaft durch Drittmittelorientierung
o keine mit WirtschaftsvertreterInnen bestückten “wissenschaftlichen Beiräte”
o keine public-private-partnerships, wie die der FU mit dem Klett-Verlag zur Gründung einer Privatuniversität auf FU-Gelände
o deutliche Finanzierungserhöhungen durch das Land Berlin in den anstehenden Hochschulverträgen für eine Autonomie der Hochschulen von der Wirtschaft
o keine Werbung und keine Shops in der Uni
eine offene Kommunikationspolitik des Präsidiums, damit insbesondere
o allgemeine Information der Studierenden über anstehende Pläne und Veränderungen
ein Nein zu Bibliothekszusammenlegungen und Institutsschließungen
• den Rücktritt Dieter Lenzens

Diskutier im Forum darüber!!

FU Aktionswoche ab 19. Mai!

Die Aktionswoche soll ein Forum schaffen für die
gemeinsame Diskussion von Problemen und alternativen Perspektiven des Studierens.
Gleichzeitig soll die Aktionswoche selbst aber auch schon der Versuch sein ein anderes
Modell von Studium und Uni zu praktizieren. Eine Uni, wie wir sie gerne hätten, die
weder heile Parallelwelt, noch unreflektiertes Abbild der Gesellschaft ist. Das heißt eine
Woche ohne Campusmanagement und Anwesenheitslisten, ohne Kontrolle und Zwang;
dafür selbstbestimmtes und gemeinschaftliches Lernen immer in einem kritischen und
einmischenden Verhältnis zur Gesellschaft, in der es stattfindet.
Es wird deshalb Workshops zur Situation an der FU, Seminare zur allgemeineren
Hochschulpolitik und Veranstaltungen zu Themen geben, die im Bachelor-Alltag immer
weniger oder schon gar keinen Raum mehr haben. Zudem soll in lebenspraktischen,
allgemein- und stadtpolitischen Veranstaltungen über den universitären Tellerrand
hinausgeschaut werden. Wichtig ist uns außerdem, die Uni nicht nur als Lern-, sondern
auch als Lebensraum zu begreifen. Deshalb wollen wir gemeinsam Kochen, tanzen,
Spaß haben.
In diesem Sinne wünschen wir euch eine schön kreative Aktionswoche.

Start ins Protestsemester!

Liebe Studierende an der FU,
das Sommersemester 2008 hat begonnen! Damit startet auch das auf der VV am Aktionstag beschlossene Protestsemester. Los geht’s schon kommende Woche mit Vollversammlungen an Instituten und Fachbereichen, also achtet auf Terminankündigungen! Nach dem 1. Mai geht es weiter mit einer großen, uniweiten VV, in der die an den Instituten und Fachbereichen gesammelten Eindrücke gebündelt werden und (hoffentlich) eine Perspektive für die Mitte Mai stattfindende Aktionswoche eröffnen.
Für das Protestsemester gibt es auch eine neue, eigene Homepage, www.uniprotest.de! Dort findet ihr, ähnlich wie hier, Hintergrundinformationen und Termine.
Auf ein energiegeladenes und widerständiges Sommer-/Protestsemester 2008!
Das wunderschöne Mobilisierungsplakat...

Wie gehts weiter?

Wie gehts weiter?

Uniweites Treffen zur Nachbereitung des Aktionstags und Vorbereitung des Sommer-semesters 2008


Alle hinkommen:
Donnerstag, 14.02., ab 15 Uhr
Philosophisches Institut, Habelschwerdter Allee 30

Die Versammlung der Studierenden hat am 31.01. das nächste Semester zu einem „Protestsemester“ erklärt. Für den Beginn des Sommersemes-ters sind Vollversammlungen an Instituten, Fachbereichen und der gesam-ten Uni geplant. Bis dahin soll eine Resolution erarbeitet werden, die die Forderungen und Ziele eines studentischen Protests zusammenfasst. Die Vorbereitung dieser Resolution, der Vollversammlungen und des nächsten Semesters sollen auf diesem Treffen beginnen. Das Treffen soll ungefähr so ablaufen:

15h: Rückblick und Diskussion des Aktionstags

Ausblick Sommersemester 2008
16h: Politische und Theoretische Eckpunkte der Resolution / Debatte

17:30h: VoKü, Pause, Entspannen

18:30h: Organisation der weiteren Arbeit, Entwurf einer Kampagne

Bildung / Weiterarbeit von AGen

Warum das alles?

Logo

Warum das alles?
Wie wir unser Leben gestalten, das wird uns mittlerweile nur noch vorgeschrieben – und jetzt sollen wir uns dabei alle noch einmal doppelt anstrengen, um dem Anspruch gerecht zu werden, Elite zu sein.
Exzellenz, neue Studiengänge, Verschulung, Prüfungsdruck vom ersten Semester an, Auslese nach Noten, Überlastung, fehlende Wahlfreiheiten und so weiter und so fort – alles prasselt auf uns ein.
Wir sollen uns damit bereit machen für unseren persönlichen Konkurrenzkampf auf dem globalen Markt und keine Zeit verschwenden bei der Vorbereitung der eigenen Karriere. Denn bloß eine abgeschlossene Ausbildung ist schon lange keine Garantie mehr für eine sichere Arbeit, nur die Besten kommen durch. Der Rest wird schon irgendwo bleiben, und soll uns persönlich auch egal sein. Und nebenbei dient das dann auch noch dem nationalen „Wirtschaftstandort“.
Diese Prinzipien beschränken sich im Übrigen nicht nur auf unsere Universität. Wenn man einmal hinschaut, sind sie auch in der Stadt, in der wir leben, und in der Gesellschaft, in der wir uns befinden, zu erkennen.

„Damit reicht es langsam“, haben sich Studierende gesagt, „wir müssen aktiv werden!“
Wir wollen uns nicht länger sagen lassen, was für uns gut ist und wie unsere Ziele auszusehen haben ohne wenigstens einmal selbst zu Wort zu kommen. Wir wollen den ganzen Elite- Leistungs- und Karrierewahn einfach mal in Frage stellen.

Und genau darum geht es, wenn am 31.Januar 2008 ein uniweiter Aktionstag stattfindet. An diesem Tag sollen die Themen im Mittelpunkt stehen, an denen sich die Veränderungen an unserer Universität und in unserem Studienleben erfassen lassen.
Und es soll darum gehen, durch Aktionen im universitären Raum noch viel mehr Studierende dazu zu bringen, über ihre Situation nachzudenken, und sie von der Notwenigkeit zu überzeugen, die Dinge selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.

Achja, und wenn es am 31.Januar etwas kalt sein wird – Der Sommer kommt bestimmt…

Nächstes Treffen

Liebe Studierende an unserer ach so „Freien“ Universität!

Wahrscheinlich haben viele schon davon gehört, dass in den Wochen vor Weihnachten ein bisschen Bewegung in die Studierendenschaft gekommen ist. Aufgrund massiver Kürzungsprogramme und Umstrukturierungen sowie den sich immer mehr verschlechternden Studienbedingungen regt sich mehr und mehr Unmut in uns…..

Um diesem Raum zu geben, auf die Veränderungen im speziellen aufmerksam zu machen und ein Gesamtbild vom Geschehen an der FU zu zeichnen, wollen wir am 31.Januar einen uniweiten Aktionstag organisieren.

Wir, das sind Studierende aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und unterschiedlichsten Richtungen. Leute mit politischer Erfahrung, Leute aus den Hochschulgremien, aber auch viele, die einfach „die Schnauze voll haben“ und Perspektiven für die Uni und das StudentInnenleben erarbeiten wollen. Gerade Einzelpersonen und Kleingruppen, die sich im Hochschulpolitischen nicht wiederfinden, sollen hier eine Plattform der Vernetzung finden.

Alle Fachbereiche haben mit Umbaumaßnahmen zu kämpfen, viele wird es danach kaum mehr geben. Die Bibliotheken der Sozialwissenschaften werden zusammengelegt, so dass es de facto bald keine Fachbibliotheken mit breiter Fachliteratur mehr geben wird. Durch die BA/MA Einführung lastet immer mehr Leistungsdruck auf den Studierenden und der Inhalt des Studiums wird standardisiert und uniformiert…….. und tausend Dinge mehr. In jedem Fachbereich…. uniweit!
Und über all dem hängt noch das Damoklesschwert des kommenden Berliner Hochschulgesetzes……

Um die Vereinzelung der Fachbereiche aufzubrechen, um wieder ins Gespräch miteinander zu kommen, um Ideen zu schmieden, Netzwerke zu bilden für das was noch kommen wird, haben wir uns nun schon dreimal getroffen und einen ersten Austausch gehabt.

Nun steht das nächste Treffen an:

Am Donnerstag, dem 24.1 in der Silberlaube,

18:00 im Raum KL25 /134

Wo wir besonders die weitere Planung des Aktionstages besprechen wollen.

Natürlich werden viele keine Zeit haben, viele noch bei den StuPa-Wahlen eingebunden sein, aber vielleicht könnt ihr diese Mail einfach an alle weiterleiten, von denen ihr meint, dass sie Interesse haben könnten. An Einzelpersonen, an kleine Aktionsgruppen … und und und…. Und vielleicht könntet ihr auf eurem nächsten Treffen auch besprechen ob ihr euch mit einer Aktion beteiligen wollt. Flugblätter schreiben, um an die Misere im Institut aufmerksam zu machen, ein autonomes Seminar organisieren, einen kleinen Sketch aufführen, eine Demo machen, euch symbolisch den Raum für freies Lernen nehmen…… seit kreativ!!!!!